Der Frauenfußball hat in den letzten Jahren eine Revolution erlebt, und nirgendwo ist das spürbarer als in der UEFA Women's Champions League. Was einst als Randsportart galt, füllt heute Stadien in ganz Europa, treibt Millionen Menschen vor die Bildschirme und produziert Partien, die in nichts hinter ihren männlichen Pendants zurückstehen. Hier treffen die besten Vereinsmannschaften Europas aufeinander: Dominatorinnen wie OL Lyonnes, Aufsteigerinnen wie Arsenal und Dauerfinal-Klubs wie der FC Barcelona. Kein Wunder, dass auch die Wettquoten zur Women's Champions League immer spannender werden, denn das Feld ist so ausgeglichen wie nie. Bei interwetten findest du alle Wettmärkte zur Women's Champions League: von Langzeitwetten auf die Gesamtsiegerin bis hin zu Live-Wetten mitten im Spiel.
Der Modus: Ligaphase statt Gruppen
Seit der Saison 2025/26 läuft die Champions League der Damen nach einem neuen Format ab. 18 Teams spielen in einer gemeinsamen Ligaphase nach dem Schweizer System. Jede Mannschaft bestreitet sechs Partien gegen sechs verschiedene Gegnerinnen, davon drei Heim- und drei Auswärtsspiele. Am Ende steht eine einzige große Tabelle, die alles entscheidet:
- Platz 1 bis 4: Direkter Einzug ins Viertelfinale (gesetzt, Heimrecht im Rückspiel)
- Platz 5 bis 8: Playoffs (gesetzt, Heimrecht im Rückspiel)
- Platz 9 bis 12: Playoffs (ungesetzt)
- Platz 13 bis 18: Ausgeschieden
In der K.-o.-Phase gibt es keine Auswärtstor-Regeln. Bei einem Unentschieden nach zwei Spielen folgen Verlängerung und gegebenenfalls Elfmeterschießen. Ab dem Viertelfinale spielen die vier besten Ligaphase-Teams als Gesetzte mit Heimrecht im Rückspiel.
Qualifikation: Wer steigt direkt ein?
Neun Teams beginnen direkt in der Ligaphase: der amtierende Titelhalter sowie die stärksten Klubs aus den besten nationalen Verbänden. Für 2025/26 bedeutet das: Arsenal (Titelverteidigerin), OL Lyonnes und Paris Saint-Germain (Frankreich), Bayern München und Wolfsburg (Deutschland), FC Barcelona (Spanien), Chelsea (England), Benfica (Portugal) und Juventus (Italien). Weitere neun Teams kommen über Qualifikationsrunden hinzu, aufgeteilt auf den Champions Path und den League Path. Kein einziges Team startet also ohne sportliche Hürde direkt im Hauptbewerb.
Gewusst? Das Finale der Saison 2025/26 findet am 23. Mai 2026 im Ullevaal Stadion in Oslo statt, der Heimstätte der norwegischen Nationalmannschaft. Für Norwegen, das Land von Weltfußballerin Ada Hegerberg, ist es eine besondere Ehre.
Rückblick 2024/25: Arsenal schreibt Geschichte in Lissabon
Am 24. Mai 2025 erlebte das Estádio José Alvalade in Lissabon einen historischen Abend. Arsenal besiegte den FC Barcelona 1:0 und holte damit den zweiten Titel der Vereinsgeschichte, 18 Jahre nach dem ersten Triumph. Es war eine Partie, die Barcelona fast vollständig dominierte: 67,8 Prozent Ballbesitz, 20 Torschüsse, 12 Eckbälle. Doch Arsenal, von Trainerin Renée Slegers taktisch meisterhaft eingestellt, hielt dagegen. Torhüterin Daphne van Domselaar parierte mehrfach glänzend, Leah Williamson blockte die gefährlichsten Schüsse. Der entscheidende Moment kam in der 74. Minute: Einwechselspielerin Beth Mead spielte einen präzisen Steilpass auf die ebenfalls frisch eingewechselte Stina Blackstenius, die den Ball trocken ins linke Eck schoss. Endstand: Arsenal 1:0 FC Barcelona.
Gewusst? Arsenal startete in der Saison 2024/25 in der allerersten Qualifikationsrunde und kämpfte sich über 15 Spiele bis zum Titel. Kein anderes Team hat die Champions League der Damen je aus einer so frühen Runde heraus gewonnen.
Saison 2025/26 im Überblick
Die Saison 2025/26 ist die 25. Ausgabe der UEFA Champions League der Damen und gleichzeitig die erste unter dem neuen Ligaphase-Format. Mit 18 Teams aus über 15 Nationen ist das Feld so breit wie nie. Österreich ist mit SKN St. Pölten in der Ligaphase vertreten. Bei Bayern München stehen gleich vier ÖFB-Spielerinnen im Kader, darunter Mittelfeldmotor Sarah Zadrazil, die jedoch nach einem Kreuzbandriss in der Hinrunde fehlt.
Die Ligaphase, gespielt im Herbst 2025, lieferte Rekordwerte: FC Barcelona und Chelsea teilten sich die meisten Tore (je 20) und die beste Defensive (je nur 3 Gegentreffer in 6 Spielen). Klara Bühl von Bayern München legte acht Assists auf und stellte damit den bisherigen Ligaphase-Rekord für Vorlagen ein. Wendie Renard von OL Lyonnes wurde in der Ligaphase als erste Spielerin überhaupt mit 100 Wettbewerbsauftritten in der Champions League der Damen geehrt.
Mannschaftsporträts Saison 2025/26
FC Barcelona (ESP)
Der FC Barcelona ist der erfolgreichste Klub der letzten Jahre. Drei Titel (2021, 2023, 2024) und fünf Finaleinzüge in Folge belegen die Ausnahmestellung der Katalanerinnen in Europa. Aitana Bonmatí, zweifache Ballon-d'Or-Gewinnerin, und Alexia Putellas, die das Spiel der Katalanerinnen über Jahre definierte, machen Barça zur technisch stärksten Offensive Europas. Die Ligaphase schloss Barcelona als Tabellenführerin ab, mit dem besten Ballbesitzwert (65,3 Prozent im Schnitt) und der höchsten Passquote (89,7 Prozent) aller Teams.
Stärken:
- Dominantes Ballbesitzspiel
- Mit Bonmatí die Weltbeste im Kader
- Fünf Finalerfahrungen in Folge
Schwächen:
- Kann unter Hochdruckgegnerinnen, wie 2025 gegen Arsenal gezeigt, das Aufbauspiel verlieren
- Finale-Psychologie nach mehreren Niederlage offen
OL Lyonnes (FRA)
Acht Titel, 17 Viertelfinal-Teilnahmen, mehr Siege als jeder andere Klub in der Geschichte des Wettbewerbs: OL Lyonnes ist die unbestrittene Königin der Champions League der Damen. Fünf Titel in Folge zwischen 2016 und 2020 stellten sogar Real Madrids Männer-Rekord aus der Frühphase des Europapokals ein. Wendie Renard, die Kapitänin und Abwehrikone, hält den Rekord für die meisten Finalauftritte einer Spielerin (elf). Zuletzt ohne Titel seit 2022, zeigt OL in der laufenden Saison jedoch wieder die Klasse einer echten Titelanwärterin.
Stärken:
- Tiefster Kader im Feld
- Rekordhalterinnen in nahezu allen historischen Wettbewerbsstatistiken
- Wendie Renard als unübertroffene Defensivführerin mit elf Finalauftritten
Schwächen:
- Zuletzt dreimal nicht im Finale
- Die Unverwundbarkeit vergangener Jahre ist nicht mehr automatisch gegeben
Chelsea (ENG)
Chelsea gehört mit Trainerin Sonia Bompastor zu den ambitioniertesten Projekten Europas. Bompastor selbst hält eine einzigartige Marke: Sie war auf allen 30 Ligaphase-Spieltagen seit Einführung des Formats als Trainerin dabei, zunächst mit OL Lyonnes, jetzt mit Chelsea. Die Blues schlossen die Ligaphase auf Platz drei ab, mit der besten Defensive gemeinsam mit Barcelona und der stärksten Offensive geteilt.
Stärken:
- Erstklassige Defensivorganisation, nur 3 Gegentreffer in 6 Ligaphase-Spielen
- Trainerin Bompastor als beste Kennerin des Wettbewerbs im gesamten Trainerstab
- Tiefe und Qualität im Kader auf allen Positionen
Schwächen:
- Noch kein Titel in der Champions League der Damen
- Druck als Top-3-Finisher der Ligaphase entsprechend hoch
Bayern München (GER)
Bayern München ist einer der wenigen Klubs, der sowohl die Qualität für den Ligaphase-Direkteinzug als auch die sportliche Konstanz für echte Titelambitionen mitbringt. Pernille Harder lieferte als Mittelfeldspielerin mit fünf Ligaphase-Treffern eine Toptorjägerinnen-Leistung, Klara Bühl mit acht Assists den Ligaphase-Vorlagenrekord. Im Kader stehen vier österreichische Nationalspielerinnen, darunter Sarah Zadrazil, die aber nach einem Kreuzbandriss im September 2025 die Saison verpasst.
Stärken:
- Doppelt stärkste Einzelspielerinnen der Ligaphase: Harder (Tore) und Bühl (Assists)
- Breites internationales Kader mit Qualität auf allen Positionen
- Direkteinzug als Vierter der Ligaphase gesichert
Schwächen:
- Langzeitverletzungen im Mittelfeld: Zadrazil und Lena Oberdorf fehlen
- Kadertiefe an Schlüsselpositionen dadurch eingeschränkt
Arsenal (ENG)
Titelverteidigerin, Überraschungssiegerin, Comeback-Königinnen: Arsenal zeigte in der Saison 2024/2025 überragenden Teamgeist Trainerin Renée Slegers, die Jonas Eidevall im Herbst 2024 ersetzte, führte die Gunners bis ins Finale und triumphierte. In der Saison 2025/26 kämpft Arsenal weiter um die Titelverteidigung. Stürmerin Alessia Russo ist die gefährlichste Vollstreckerin im Kader.
Stärken:
- Titelverteidigerin mit dem nötigen Selbstvertrauen
- Kompaktes Defensivkollektiv, in Lissabon über weite Strecken unüberwindbar
- Slegers als taktisch flexible Trainerin mit bewiesenem Finale-Know-how
Schwächen:
- Muss Qualifikationsrunden plus Ligaphase plus Playoffs stemmen, mehr Spiele als direkt eingestiegene Teams
- Hoher Kräfteverschleiß durch die längste mögliche Wettbewerbsroute
VfL Wolfsburg (GER)
Wolfsburg ist mit zwei Titeln (2013, 2014) und 13 Viertelfinal-Teilnahmen ein Urgestein des Wettbewerbs. Das bittere Finale 2023 gegen Barcelona (2:3) sitzt noch, doch die Niedersächsinnen haben Erfahrung im Umgang mit solchen Momenten. Torhüterin Stina Johannes ist eine der verlässlichsten Torfrauen des Felds.
Stärken:
- Enorme Europacup-Erfahrung mit 13 Viertelfinal-Teilnahmen
- Starkes Torhüterinnen-Profil mit Stina Johannes
- Kennt den Wettbewerb besser als die meisten Gegnerinnen
Schwächen:
- Über die Playoffs ins Viertelfinale, mehr Paarungen in den Beinen als die direkten Viertelfinalistinnen
- Zuletzt kein Titel seit 2014, trotz mehrfacher Finaleilnahmen
Die historischen Rekordsiegerinnen
Die Champions League der Damen hat seit 2001/02 (damals noch als UEFA Women's Cup) eine klare Hierarchie. An der Spitze thront OL Lyonnes mit einem Abstand, der alle Konkurrentinnen überschattet:
- OL Lyonnes (FRA): 8 Titel (zuletzt 2022). Fünf in Folge von 2016 bis 2020.
- Eintracht Frankfurt (GER): 4 Titel (2002, 2006, 2008, 2015, als FFC Frankfurt)
- FC Barcelona (ESP): 3 Titel (2021, 2023, 2024)
- VfL Wolfsburg (GER): 2 Titel (2013, 2014)
- Arsenal (ENG): 2 Titel (2007 als UEFA Women's Cup, 2025)
- Turbine Potsdam (GER): 2 Titel (2005, 2010)
- Umeå IK (SWE): 2 Titel (2003, 2004)
Deutschland führt die Nationenwertung mit 8 Titeln vor Frankreich mit ebenfalls 8. Wendie Renard von OL Lyonnes und Eugénie Le Sommer teilen den Rekord für die meisten Titelgewinne einer Spielerin: je acht.
Historische Meilensteine
- 2001/02: Erste Ausgabe des UEFA Women's Cup; Eintracht Frankfurt gewinnt den ersten Titel
- 2003 und 2004: Umeå IK aus Schweden holt zwei Titel in Folge
- 2007: Arsenal gewinnt als erste und bis 2025 einzige englische Mannschaft den Women's Cup
- 2009/10: Umbenennung in UEFA Champions League der Damen; neues Format mit Finalspiel an einem Austragungsort
- 2011 und 2012: OL Lyonnes holt die ersten zwei Titel und läutet eine Ära der Dominanz ein
- 2016 bis 2020: OL Lyonnes gewinnt fünf Mal in Folge und stellt damit den Männer-Rekord von Real Madrid ein
- 2021/22: Erstmals Gruppenphase; OL Lyonnes holt den achten und bisher letzten Titel
- 2021: FC Barcelona gewinnt zum ersten Mal; schlägt Chelsea 4:0 im Finale in Göteborg
- 2023: Barcelona schlägt Wolfsburg 3:2 in Eindhoven; zweiter Titel
- 2024: Barcelona schlägt OL Lyonnes 2:0 in Bilbao; dritter Titel in vier Jahren
- 2025: Arsenal stoppt Barcelona in Lissabon 1:0; Stina Blackstenius trifft in der 74. Minute. Erster Titelgewinn aus der Qualifikationsrunde heraus in der Geschichte des Wettbewerbs
- 2025/26: Neues Ligaphase-Format mit 18 Teams ersetzt die Gruppenphase; Finale erstmals in Norwegen
Wett-Tipps für die Champions League der Damen
- Barcelona bleibt Maßstab: Drei von vier letzten Titeln, dominante Ballbesitzwerte, stärkster Kader auf dem Papier
- OL Lyonnes nie unterschätzen: Acht Titel, 17 Viertelfinals, die meisten Siege aller Klubs in der Wettbewerbsgeschichte
- Außenseiterinnen schlagen zurück: Arsenal 2025 als Beweis, dass hohe Quoten auf Außenseiterinnen sich lohnen können
- Verletzungen im Kader beachten: Langzeitverletzungen wie bei Bayern beeinflussen Quoten und Ergebnisse
- Keine Auswärtstoreregeln: Erste Spiele werden oft taktisch und eng gespielt; Über/Unter und beide Teams treffen sind interessante Märkte
- Trainerin-Effekt: Renée Slegers (Arsenal) und Sonia Bompastor (Chelsea) gehören zu den besten Coaches im Feld und machen ihre Teams schwer kalkulierbar
Wettarten in der Champions League der Damen
- Langzeitwetten: Gesamtsiegerin, Einzug ins Finale, Halbfinaleinzug, Torschützenkönigin.
- Spieltags- und Rundenwetten: 3-Weg, Doppelte Chance, Handicap-Wetten, Über/Unter, Beide Teams treffen.
- Spezialwetten: Erste/letzte Torschützin, Halbzeit/Endstand, exaktes Ergebnis, Ecken, Karten, Elfmeterschießen.
- Live-Wetten: Interwetten bietet während der Partien der Champions League der Damen ein umfassendes Live-Wettangebot mit laufend aktualisierten Quoten.
Weitere Fußballwetten bei interwetten
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FAQs zur Champions League der Damen
Wie viele Teams nehmen an der Champions League der Damen teil?
In der Ligaphase sind es 18 Mannschaften. Die vier Besten ziehen direkt ins Viertelfinale ein, die Plätze 5 bis 12 spielen Playoffs um vier weitere Plätze. Teams auf Rang 13 bis 18 scheiden aus.
Welcher Klub hat die Champions League der Damen am häufigsten gewonnen?
OL Lyonnes aus Frankreich mit acht Titeln, darunter fünf in Folge von 2016 bis 2020.
Wer ist die amtierende Titelträgerin?
Arsenal aus England. Die Gunners besiegten am 24. Mai 2025 in Lissabon den FC Barcelona 1:0. Torschützin war Einwechselspielerin Stina Blackstenius in der 74. Minute.
Welche österreichischen Klubs nehmen teil?
SKN St. Pölten war in der Ligaphase 2025/26 vertreten. Bei Bayern München stehen vier ÖFB-Nationalspielerinnen im Kader, darunter Sarah Zadrazil und Barbara Dunst.
Wer ist die Rekordfinalistin?
Wendie Renard von OL Lyonnes mit elf Finalauftritten, allesamt für denselben Klub. Sie teilt den Rekord für die meisten Titelgewinne einer Spielerin mit Eugénie Le Sommer (je 8, beide OL Lyonnes).
Wo findet das Finale 2025/26 statt?
Am 23. Mai 2026 im Ullevaal Stadion in Oslo, Norwegen.
Wo kann ich auf die Champions League der Damen wetten?
Bei interwetten: Langzeitwetten auf die Gesamtsiegerin, Quoten zu allen Runden, Live-Wetten bis zum Finale in Oslo.