Der FA Cup ist mehr als nur ein Pokalwettbewerb, er ist gelebte Fußballtradition. Als ältester Fußballpokal der Welt, gegründet 1871, schreibt der englische Pokal seit über 150 Jahren Geschichten, die weit über 90 Minuten hinausreichen. Hier treffen Sechstligisten auf Milliarden-Schwergewichte, träumen Amateure vom großen Coup und kämpfen Premier-League-Giganten (Premier League Wetten) um eine Trophäe, die in England mehr zählt als jeder andere nationale Titel außerhalb der Meisterschaft.
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Was ist der FA Cup?
Der FA Cup, offiziell Emirates FA Cup, ist der nationale Pokalwettbewerb Englands und wird von der Football Association (FA) organisiert. 124 Teams aus allen englischen Spielklassen nehmen teil, von der Premier League bis in die sechste Liga. Das macht den FA Cup zu einem der wenigen Wettbewerbe, in denen ein Amateur-Verein aus der National League (National League Wetten) auf einen Champions-League-Teilnehmer treffen kann.
Wettbewerb und Modus
Der FA Cup wird im reinen K.-o.-System ausgetragen. Ein Spiel entscheidet, wer weiterkommt. Bei Gleichstand nach 90 Minuten folgt Verlängerung, danach gegebenenfalls Elfmeterschießen. Seit der Saison 2024/25 gibt es in allen Runden keine Wiederholungsspiele mehr, jedes Duell wird am selben Tag entschieden.
Einstieg der Premier-League-Teams: Die 20 Erstligisten steigen erst in der dritten Runde ein, traditionell im Januar. Das ist die romantischste Runde des Wettbewerbs, weil hier erstmals die kleinen Klubs auf die Großen treffen.
Europacup-Qualifikation: Der FA-Cup-Sieger qualifiziert sich direkt für die Europa League (Europa League Wetten). Ist der Sieger bereits für die Champions League (Champions League Wetten) qualifiziert, geht der Startplatz an den nächstplatzierten Premier-League-Klub ohne europäischen Startplatz.
Die wichtigsten Termine 2025/26
| Ereignis | Datum |
| Erste Runde | 31. Oktober bis 3. November 2025 |
| Zweite Runde | 5. bis 8. Dezember 2025 |
| Dritte Runde | 9. bis 12. Januar 2026 |
| Vierte Runde | 14. Februar 2026 |
| Fünfte Runde | 15. März 2026 |
| Viertelfinale | 5. April 2026 |
| Halbfinale | 25. bis 26. April 2026 |
| Finale | 16. Mai 2026 (Wembley Stadium, London) |
Die Favoriten: Wer holt den Pokal?
Arsenal: Die ewigen Rekordsieger
14 FA-Cup-Titel, mehr als jeder andere Verein. Arsenal hat den Pokal in seiner DNA. Unter Arsène Wenger holten die Gunners siebenmal die Trophäe, ein unerreichter Trainerrekord. Mikel Arteta gewann mit Arsenal 2020 seinen ersten FA Cup als Trainer. Die Erfahrung im Wettbewerb ist konkurrenzlos.
Stärken:
- Rekordsieger mit unvergleichlicher Pokal-DNA
- Breiter Kader für die Rotation in frühen Runden
- Konstant in den Top vier der Premier League als Grundlage
Schwächen:
- Doppelbelastung durch Champions League und Meisterschaftsrennen
- In den letzten Jahren zu oft im Halbfinale oder Finale gescheitert
Gewusst? Arsenal gewann 1979 das „Fünf-Minuten-Finale" gegen Manchester United. Nach einem 2:2 erzielte Alan Sunderland in der 89. Minute den Siegtreffer zum 3:2, eines der dramatischsten Finale der Geschichte.
Manchester United: 13 Titel und Tradition
Manchester United ist mit 13 Titeln der zweiterfolgreichste Klub der FA-Cup-Geschichte. Die Red Devils holten unter Sir Alex Ferguson fünf Pokaltitel und verbinden Finale-Routine mit einer Kadertiefe, die auch bei intensivem Rotieren Qualität garantiert.
Stärken:
- 13 Pokaltitel als mentaler Rückhalt
- Old Trafford als Heimfestung in frühen Runden
- Große Erfahrung in entscheidenden K.-o.-Spielen
Schwächen:
- Inkonstante Ligaform überträgt sich manchmal auf den Pokal
- Kader befindet sich im Umbruch
Gewusst? In der Saison 1998/99 gewann Manchester United das Triple aus Premier League, FA Cup und Champions League. Das Halbfinale gegen Arsenal gehört mit Ryan Giggs' legendärem Solo-Tor zu den unvergesslichsten Momenten der Pokalgeschichte.
Manchester City: Hunger auf Rückkehr
Manchester City gewann den FA Cup zuletzt 2023 als Teil des historischen Triples. Seitdem gab es zwei Finalniederlagen in Folge. Mit Erling Haaland und einem Weltklasse-Kader sind die Citizens stets einer der gefährlichsten Anwärter.
Stärken:
- Weltklasse-Kader mit Tiefe auf jeder Position
- Pep Guardiola als Trainer mit Pokal-Erfahrung
- Starke Motivation nach zwei Finalniederlagen
Schwächen:
- Der Erwartungsdruck nach dem verpassten Triple ist enorm
- Verletzungsanfälligkeit einzelner Schlüsselspieler
Liverpool: Acht Titel und Hunger auf mehr
Acht FA-Cup-Titel stehen in der Vitrine, zuletzt 2022. Liverpool verbindet Pokal-Tradition mit aktueller Stärke als amtierender Premier-League-Meister. Die Reds sind ein Favorit, der in jeder Runde gewinnen kann.
Stärken:
- Acht Pokaltitel als Motivationsgrundlage
- Starke Offensive mit zahlreichen Toroptionen
- Erfahrener Kader auf allen Positionen
Schwächen:
- Dreifachbelastung durch Meisterschaft, Champions League und Pokal
- Rotation in frühen Runden kann für Überraschungen sorgen
Chelsea: Pokal-DNA trotz Inkonstanz
Acht FA-Cup-Siege sprechen für sich. Chelsea hat in der Geschichte des Wettbewerbs immer wieder bewiesen, dass der Pokal auch in schwächeren Ligasaisons ein realistisches Ziel ist. Die Blues haben Pokal-DNA.
Stärken:
- Acht Pokaltitel als historische Grundlage
- Tiefer Kader mit internationaler Qualität
- Gut besetzt für die Rotation in frühen Runden
Schwächen:
- Ligaform zuletzt inkonstant
- Trainer und Systemwechsel brauchen Zeit
Die Außenseiter: Kann ein Underdog den Pokal holen?
- Newcastle United: Die Magpies holten zuletzt 1955 den FA Cup. 70 Jahre Durststrecke! Mit einem starken Kader und der Rückendeckung der saudischen Investoren haben sie die Qualität für eine tiefe Pokalrunde.
- Aston Villa: Sieben FA-Cup-Titel, zuletzt 1957. Die Villa hat in den letzten Jahren eine beeindruckende Entwicklung durchgemacht und zählt mit einem starken Kader zu den Außenseiter-Kandidaten.
- Tottenham Hotspur: Acht Titel, zuletzt 1991. Spurs haben die Qualität, aber die Konstanz fehlt oft in entscheidenden Momenten.
Die Magie der Sensation: Wenn Underdogs Geschichte schreiben
Der FA Cup ist weltweit berühmt für seine „Giant Killings", also Überraschungen, bei denen kleine Klubs die Großen stürzen.
Historische Außenseiter-Triumphe:
- Wigan Athletic 1:0 Manchester City (Finale 2013): Der League-One-Aufsteiger schlug den Millionenkader von City. Ben Watson erzielte das goldene Tor in der Nachspielzeit. Bis heute eine der größten Final-Überraschungen.
- Leicester City 1:0 Chelsea (Finale 2021): Youri Tielemans' Traumtor besiegelte Chelseas Schicksal. Leicester holte zum ersten Mal den FA Cup.
- Bradford City 2:0 Chelsea (Viertelfinale 2015): Der Viertligist warf Chelsea raus. Jon Stead und Filipe Morais wurden zu Helden, Jose Mourinhos Chelsea stand sprachlos da.
- Sutton United 2:1 Coventry City (Dritte Runde 1989): Fünftligist gegen Zweitligist, der Underdog gewann. Die Magie des Pokals in Reinform.
- Wrexham AFC: Der walisische Traditionsklub, nach dem Einstieg der Hollywood-Stars Ryan Reynolds und Rob McElhenney zur weltweiten Marke geworden, sorgt regelmäßig für FA-Cup-Schlagzeilen. Mit dem Aufstieg in die Championship (Championship Wetten) wächst auch die Pokalambitionen des Klubs stetig.
Die größten Rivalen-Duelle im FA Cup
- Arsenal vs. Manchester United: Das Duell der Giganten. Arsenal und Manchester United sind die beiden erfolgreichsten Klubs der FA-Cup-Geschichte. Die Rivalität der 90er und 2000er zwischen Sir Alex Ferguson und Arsène Wenger prägte eine ganze Ära. Ryan Giggs' legendäres Solo-Tor im Halbfinale 1999 gilt als einer der schönsten Treffer der Pokalgeschichte.
- Liverpool vs. Manchester United: Der größte Rivalentreff Englands ist auch im Pokal ein Spektakel. Jedes Duell zwischen Anfield und Old Trafford hat den Charakter eines Endspiels.
- Das Nord-London-Derby: Arsenal vs. Tottenham. Wenn die Gunners auf die Spurs treffen, steht die Stadt still. Arsenal dominiert historisch, Tottenham sucht die Sensation. Im Pokal treffen sie sich seltener als in der Liga, aber immer mit maximaler Intensität.
Pokal-Historie: Rekordsieger und Legenden
Der FA Cup blickt auf über 150 Jahre Geschichte zurück. Arsenal führt die ewige Bestenliste mit 14 Titeln an, gefolgt von Manchester United (13), Chelsea (8), Liverpool (8) und Tottenham Hotspur (8). Aston Villa und Manchester City folgen mit je 7 Titeln.
Die erfolgreichsten Vereine
| Verein | Pokal-Titel |
| Arsenal | 14 |
| Manchester United | 13 |
| Chelsea FC | 8 |
| Liverpool FC | 8 |
| Tottenham Hotspur | 8 |
| Aston Villa | 7 |
| Manchester City | 7 |
Historische Meilensteine
- 1872: Das erste FA-Cup-Finale findet zwischen Wanderers und Royal Engineers statt. Wanderers gewinnen 1:0, das erste Tor der FA-Cup-Geschichte.
- 1923: Das erste Wembley-Finale, bekannt als das „White Horse Final". Bolton Wanderers schlägt West Ham United 2:0 vor einer geschätzten Zuschauerzahl von über 200.000 Menschen, weit mehr als das Stadion fassen konnte.
- 1953: Stanley Matthews, 38 Jahre alt, dominiert das Finale gegen Bolton Wanderers. Blackpool gewinnt 4:3 nach 1:3-Rückstand, das Spiel geht als „Matthews Final" in die Geschichte ein.
- 1973: Sunderland (zweite Liga) schlägt Leeds United im Finale 1:0. Ian Porterfield erzielt das Tor, Keeper Jim Montgomery hält einen schier unmöglichen Doppelparade. Bis heute eine der größten Final-Sensationen.
- 1988: Wimbledon schlägt Liverpool 1:0. Der „Crazy Gang" gegen die damals dominante Ligamacht. Lawrie Sanchez trifft, Dave Beasant pariert einen Elfmeter und wird zum ersten Keeper, der in einem FA-Cup-Finale einen Strafstoß hält.
- 2013: Wigan Athletic (damals in der Premier League, kurz vor dem Abstieg) schlägt Manchester City 1:0. Ben Watson köpft in der Nachspielzeit das Goldtor, Roberto Martínez vollbringt das Wunder. Drei Tage später steigt Wigan ab, der Pokal bleibt.
- 2021: Leicester City gewinnt zum ersten Mal den FA Cup. Youri Tielemans' Traumschuss aus 25 Metern besiegelt Chelseas Schicksal. Für die Foxes ist es der erste Pokaltitel der Vereinsgeschichte, fünf Jahre nach der noch unvergesslicheren Meisterschaft.
- 2025: Crystal Palace gewinnt zum ersten Mal den FA Cup. Eberechi Eze erzielt das goldene Tor beim 1:0-Finalsieg gegen Manchester City. Es ist die erste große Trophäe der Eagles überhaupt.
So wettest du auf den FA Cup
- Einzelspiel-Wetten: Die klassische Dreiweg-Wette (1X2) funktioniert im FA Cup genauso wie in der Liga. Wer allerdings auf ein Unentschieden nach 90 Minuten wettet, muss bedenken, dass das Spiel dann in Verlängerung und Elfmeterschießen weitergeht.
- Weiterkommen-Wette: Die sicherste Option im FA Cup. Egal ob nach 90 Minuten, Verlängerung oder Elfmeterschießen, wer zieht in die nächste Runde ein?
- Handicap-Wetten: Wenn Manchester City auf einen Sechstligisten trifft, ist der Ausgang klar. Ein Handicap von -3 auf City bringt deutlich bessere Quoten als der reine Sieg.
- Torwetten: Der FA Cup liefert regelmäßig Torfestivals, besonders wenn Premier-League-Teams auf Amateure treffen. Bei Über/Unter-Wetten lohnt sich die Über-Wette, wenn ein Topklub auf einen Fünftligisten trifft.
- Live-Wetten: Fällt ein frühes Tor, drehen sich die Quoten komplett. Ein Underdog, der 1:0 führt, wird plötzlich zum attraktiven Wett-Objekt für das Weiterkommen. Live-Wetten im FA Cup sind besonders lukrativ, weil der K.-o.-Charakter extreme Quotenschwankungen erzeugt.
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FAQs zu Emirates FA Cup Wetten
Was ist der FA Cup?
Der FA Cup ist der älteste Fußballpokal der Welt, gegründet 1871. 124 Teams aus allen englischen Ligen kämpfen in der ersten Runde im K.o.-System um die Trophäe.
Wie viele Runden hat der FA Cup?
Acht Runden, von der ersten Runde (Oktober/November) bis zum Finale in Wembley (Mai).
Wann steigen die Premier-League-Teams ein?
In der dritten Runde, traditionell Anfang Januar. Das ist die beliebteste Runde, weil hier David-gegen-Goliath-Duelle entstehen.
Gibt es Wiederholungsspiele?
Nein, seit 1999 gibt es im Halbfinale und Finale des FA Cups keine Wiederholungsspiele mehr. Seit der Saison 2024/2025 wurden Wiederholungsspiele in allen Runden komplett abgeschafft. Unentschieden werden nun mit Verlängerung und Elfmeterschießen entschieden.
Wie qualifiziert sich der Sieger für Europa?
Der FA-Cup‑Sieg bringt nicht nur die Trophäe, sondern auch den direkten Startplatz in der Europa League. Sollte ein Premier-League-Klub sowohl Meister als auch FA-Cup-Sieger werden, geht der Europa-League-Platz vom FA-Cup an den höchstplatzierten Premier-League-Club, der sich nicht für die Champions League qualifiziert hat.
Wann findet das Finale 2026 statt?
Das Finale des FA Cup 2025/26 findet am 16. Mai 2026 im Wembley Stadium in London statt; traditionell zwei Wochen vor dem letzten Premier-League-Spieltag.
Wer sind die Favoriten für England FA Cup Wetten 2026?
Manchester City, Arsenal und Liverpool führen die Quotenliste an. Doch der FA Cup ist berühmt für Überraschungen, jede Saison schreibt er neue Geschichten.